Der Arbeitskreis für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim/Möhne

in unserem Ort betreut die zum Kirchspiel Mülheim gehörenden Ortschaften Mülheim / Sichtigvor / Waldhausen / Taubeneiche / Echelnpöten

Bild des Monats

Die alte Laumanns Mühle in der Rosengasse / Vom „Judenhaus“ aus nahm Rechtsanwalt Max Ostwald in den 1920er Jahren den langgezogenen Heuwagen mit den heute nicht mehr bekannten Sichtigvorern auf. Im Hintergrund erfasste er das wahrscheinlich letzte Bild von der damals bald darauf abgerissenen Laumanns Mühle, die einst als erste Kettenschmiede des Möhnetals erbaut worden war.

Bustour 2018 nach Bonn

Die Römer am Rhein, der Barock des Clemens August von Bayern und der Naturpark Siebengebirge: Unter diesem Motto erlebten 44 Reisefreudige des Arbeitskreises für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim am 17. und 18. August 2018 eine Bustour nach Bonn. Schwerpunkt der Informationen aber war die Geschichte der Bundesrepublik, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs ihren Anfang nahm. Deshalb gehörte ein Besuch des „Haus der Geschichte“ mit zum Pflichtprogramm. Alle Teilnehmer der Reise haben mindestens einen Teil dieser Geschichte erlebt. Das Wiedererkennen von Situationen und Alltagsgegenständen aus der jüngeren Vergangenheit machte den besonderen Reiz beim Rundgang durch die Ausstellung aus. Bei strahlendem Sommerwetter konnte man am Nachmittag das urige Ambiente der Altstadt-Biergärten genießen. Die Straßen und Gassen waren von vielen Touristen belebt. Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit einer Stadtrundfahrt in Begleitung eines Stadtführers. Bonns römische Ursprünge, ihre Entwicklung zur bevorzugten Wohnstadt im 19. und 20. Jahrhundert und schließlich die Entstehung des Regierungsviertels nach 1945 wurden erläutert. Die Fahrt ins rechtsrheinische Siebengebirge hatte den Petersberg zum Ziel. Auch hier wurde Nachkriegsgeschichte geschrieben als das Petersberg-Hotel den Besatzungsmächten zunächst als Sitz der „Alliierten Hohen Kommission“ diente. Später nutzte es die Bundesregierung mit Unterbrechungen als Gästehaus. Man genoss einen wunderbaren Blick über das Rheintal mit Königswinter, Bad Godesberg und Bonn bis hin zu den Ausläufern der Eifel. Auf der Weiterfahrt durchs „Bergische“ wurde an der ehemaligen Zisterzienserabtei Heisterbach ein Halt eingelegt. Die Rückfahrt führte zu den inzwischen einer anderen Nutzung gewidmeten Regierungsgebäuden, dem „Langen Eugen“, dem „Wasserwerk“ und dem Bundeshaus. Der Reisebegleiter verstand es, die Bedeutung und die Brisanz einiger politischer Entscheidungen, die hier getroffen wurden, zu vermitteln. Zu Fuß ging es dann vorbei am Adenauer Denkmal, am Palais Schaumburg, und an der Villa Hammerschmidt zum Museum Alexander Koenig. In diesem Haus traf sich 1948 zum Auftakt seiner Arbeit der Parlamentarische Rat, um die Grundzüge der deutschen Demokratie festzulegen. Hier befand sich das erste Dienstzimmer des Bundeskanzlers Konrad Adenauer.

Radtour 2018 von Soest nach Werl

Bei bestem Radfahrwetter startete am Sonntag, 1. Juli 2018 die jährliche Radtour des Arbeitskreises für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim/Möhne unter Leitung von Peter Marx von Soest in die Wallfahrtstadt Werl. Von der Stadthalle in Soest führte der Weg durch die sommerliche Soester Börde nach Werl, wo die Gruppe von einem Stadtführer erwartet wurde. Hier gab es Informationen zu der Historie sowie der heutigen Stadt Werl. Nach einer Mittagsrast am Werler Marktplatz führte die Route zurück über Ostönnen mit reichlich Gegenwind zurück nach Soest.

Abendwanderung 2018

Zu einer Abendwanderung mit Ortsheimatpfleger Willi Hecker fanden sich am 15. Juni 2018 etwa 20 Heimatfreunde ein. Die zweistündige Exkursion begann am „Alten Bahnhof“ in Sichtigvor, wo die geologische Entstehung des Schwemmkegels des Wannetals erläutert wurde. Aus dem angeschwemmten Lehm wurden schon vor jahrhunderten Ziegel hergestellt; aus dem lateinischen Wort „tegula“ für Ziegel ist heute noch der Name „Teiplaß“ für den 1656 gegründeten Ort Sichtigvor herzuleiten. Der weitere Weg führte an der Ostseite des Tals zu „Tüllmanns Wiese“, deren Pflanzenvielfallt mittlerweile besonders geschützt ist.

Bustour 2017 nach Würzburg

Walter von der Vogelweide, Tilmann Riemenschneider, Julius Echter von Mespelbrunn, Balthasar Neumann, Giovanni Tiepolo, Frankenwein und mehr..... Unter diesem Motto erlebten 39 reisefreudige Heimatfreunde am 25. und 26. August 2017 eine Bustour nach Würzburg. Ein Besuch der fürstbischöflichen Residenz gehörte mit zum Pflichtprogramm. Der vor einigen Jahren rekonstruierte Spiegelsaal vermittelte insbesondere Glanz, Pracht und Reichtum der Fürstbischöfe vergangener Tage. Bei strahlendem Sommerwetter waren die Straßen und Gassen der Altstadt von Touristen belebt. Man konnte das urige Ambiente der Biergärten genießen. Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit einem Streifzug durch die Würzburger Altstadt. Das Falkenhaus, die Marienkapelle, die Grablege der drei Frankenapostel Kolonat, Totnan und Kilian, das Lusamgärtchen, die Alte Mainbrücke und viele andere mehr waren dabei die Stationen, die von den Stadtführern in lockerer Art erläutert wurden. Leider konnte wegen einer kleinen Panne der Rokokogarten in Veitshöchheim nicht besucht werden. Den Abschluss bildete eine Weinprobe mit Frankenwein und einer kabarettistischen Einlage des Winzers. Frohgestimmt kehrte man spätabends nach Sichtigvor zurück.

Radtour 2017 durch die Soester Börde

Die 22. Radtour des Arbeitskreises für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim führte unter der Leitung von Peter Marx am Sonntag, dem 09. 07. 2017, nach Welver. Startpunkt war der Parkplatz „Vor dem Schültinger Tor“ in Soest. Von hier aus ging es auf Radwegen durch Hattropholsen und Borgeln zum Heimatmuseum „Loh-Hof“ in Welver-Recklingsen. Der Besitzer dieses privaten Museums, Herr Koziol, zeigte uns seine Sammlung bäuerlicher Ausstattungsstücke aus der Arbeits- und Wohnwelt vergangener Tage in Scheune, Backhaus und Bauernhaustenne eines ehemaligen Schulzen-Hofes. Recht anschaulich vermittelte er das gesellschaftliche Leben auf einem Bauernhof vor einhundert und mehr Jahren. Die äußerst akribisch zusammengetragenen und präsentierten Ausstellungsstücke beeindruckten stark. Bei strahlendem Sonnenschein radelte man über Hultrop und Hovestadt weiter nach Schoneberg. Nach ausgedehnter Mittagspause im Biergarten einer Landgaststätte ging es über Brockhausen, Thöningsen, Ellingsen und Katrop zum Hof Keinemann in Meckingsen. Ein liebevoll gepflegter alter Fachwerk-Bauernhof erweckte Bewunderung. Die Radtour fand schließlich hier bei Kaffee und Kuchen ihren Ausklang.

Burgundfahrt 2017

Bildergalerie und Reisebericht

Abendwanderung 2017

Das Remelstal in Mülheim war am 12. Mai 2017 das Ziel einer Abendwanderung mit Ortsheimatpfleger Willi Hecker. Es hatten sich an diesem Abend 20 Heimatfreunde eingefunden, um das schöne Tal zu erwandern und etwas über die Entstehung nach der letzten Eiszeit vor 180.000 Jahren und die geologischen Gegebenheiten zu erfahren. Willi Hecker hat das Tal auch in der Ausgabe Nr. 107 von „Unser Kirchspiel“ als eine Hinterlassenschaft der Saale-Eiszeit beschrieben.

Maibaumaufstellen 2017

Zum Maibaumaufstellen am 30. April 2017 im Mühlenpark in Sichtigvor hatte sich eine große Schar von Dorfbewohnern eingefunden. Unter musikalischer Begleitung durch den Musikverein Sichtigvor setzte die Schützenbruderschaft St. Georg Sichtigvor mit ihrem König Dennis Marx den Maibaum auf. Bei herrlichem Wetter klang der Abend in geselliger Runde unter Bewirtung des Heimatvereins aus.

Bustour nach Hildesheim und Braunschweig

Über die seit Jahrhunderten bekannte Fernverbindung, der „Köln – Berliner Chaussee“ (heute B1), führte die jährige Bustour des Arbeitskreises für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim am 26. und 27 August 2016 nach Hildesheim und Braunschweig. Dieser Weg bot einmal einen anderen Blick auf das Eggegebirge, ins Lipperland und in die Hildesheimer Börde als von der Autobahn aus. Der Besuch des romanischen Mariendoms in Hildesheim, eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands, war tief beeindruckend. Die Berichte über die historischen Figuren Heinrich der Löwe und Till Eulenspiegel fehlten bei den umfassenden Informationen durch Stadtführer in Braunschweig nicht. Diese Stadt hat sich nach den umfänglichen Zerstörungen im 2. Weltkrieg in bemerkenswerter Weise bemüht, historische Gebäude wieder herzustellen und damit die zeitgenössische Architektur mit der mittelalterlichen zu vereinen. Die belebten Plätze mit gemütlichen Cafe’s und Restaurants in der Innenstadt wurden von der Gruppe zum Verweilen gern angenommen.

Radtour nach Wiedenbrück

Unsere 21. Radtour führte uns unter der Leitung von Peter Marx am Sonntag, dem 10. 07. 2016, nach Wiedenbrück. Startpunkt war der Parkplatz vor der ehemaligen Abtei Liesborn. Von hier aus ging es auf Radwegen an Wadersloh vorbei über Langenberg zum Museum „Wiedenbrücker Schule“ in Wiedenbrück. Die Museumsführerin vermittelte eindrucksvoll das Wirken der Wiedenbrücker Bildhauer am Ende des 19. Jahrhunderts. Ungezählte Ausstattungsstücke entstanden hier und schmücken zum Teil heute noch Kirchen nicht nur in unserer Heimat, sondern auch in Übersee. Die St. Margaretha-Kirche besitzt mit der Altargruppe eine bedeutsame Arbeit aus dieser Zeit. Die „Wiedenbrücker Schule“ endete bereits mit Beginn des 1. Weltkrieges. Gleichwohl hat sie für die wirtschaftliche Entwicklung von Stadt und Land Grundlagen gelegt. Bei strahlendem Sonnenschein radelte man nach ausgedehnter Mittagspause zurück und ließ den Tag im Biergarten der Landgaststätte „Seuten Titt“ ausklingen.

Abendwanderung 2016

Zu einer zweistündigen Abendwanderung am Freitag, den 01. Juli 2016 trafen sich 22 Heimatfreunde, um sich über die Flora an der Hochwasserrinne der Möhne am „Kleinen Ohl“ zu informieren. Hier haben sich auf dem angefüllten kargen Lehmboden nach Recherchen von Ortsheimatpfleger Willi Hecker seit dem letzten Jahr schon über 70 verschiedene Pflanzenarten angesiedelt. Weiter ging es über die neu angelegte Fischtreppe zu einem über 3000 Jahre alten Hügelgrab auf dem Dornei. Zum Abschluss wurden noch die Wallanlagen auf dem Loermund begangen.

Die 115. Ausgabe "Unser Kirchspiel"

Gründung der Deutschordenskommende Mülheim/Möhne vor 750 Jahren

Helmut Fröhlich informiert eine Besuchergruppe über die Ausstellung

Zur Erinnerung an die Gründung der Deutschordenskommende Mülheim/Möhne vor 750 Jahren fand am Samstag, 19. November 2016 eine Jubiläumsveranstaltung in der Pfarrkirche St. Margaretha statt.  Nach dem Gottesdienst hielt Bürgermeister Dr. Thomas Schöne einen Festvortag, im Anschluss war eine Ausstellung unter dem Turm der Pfarrkirche zu sehen. Die Ausstellung mit fachkundigen Führungen war auch noch am Sonntag geöffnet.

Pressebericht über die Veranstaltung

Pressebericht Warsteiner Anzeiger 14.09.2016

Vor 750 Jahren kamen die Ritter des Deutschen Ordens ins Möhnetal Teil 1

Vor 750 Jahren kamen die Ritter des Deutschen Ordens ins Möhnetal Teil 2

Vor 750 Jahren kamen die Ritter des Deutschen Ordens ins Möhnetal Teil 3

Windpark

Regionalplan Arnsberg – Entwurf Teilplan Energie – Verfahren eingestellt – 06.07.2017

Information der Fraktionen des Regionalrates vom 02.05.2017

Pressebericht der Westfalenpost vom 09.12.2016 über die Sitzung des Regionalrat Arnsberg

Der Vorstand unseres Heimatvereins hat auf einer Vorstandsitzung entschieden, sich dem Protest der Heimatvereine im Kreis Soest gegen die Nutzung von großen geschlossenen Waldgebieten für Windkraftanlagen und für den uneingeschränkten Schutz des Arnsberger Waldes anzuschließen. Ein entsprechendes Protestschreiben der Heimatvereine im Kreis Soest wird auf der Sitzung des Regionalrat Arnsberg am 8. Dezember 2016 übergeben. Der Regionalrat entscheidet im sachlichen Teilplan Energie über die Vorrangzonen für Windkraftanlagen in Südwestfalen. Weitere Informationen haben wir unter dem Menüpunkt „Links – Windpark“ zusammengestellt.

News

725 Jahre Waldhausen

Das Kirchspieldorf Waldhausen feiert am 25. und 26. August 2018 sein 725 – jähriges Dorfjubiläum.

Hierzu laden die Waldhausener Bürger herzlich ein.

Die Programminformationen sind im Flyer zu sehen.

Stammtisch

Zum nächsten Stammtisch am 3. September 2018 ab 19:30 Uhr im Gasthof Schmidt sind alle interessierten Heimatfreunde herzlich eingeladen.

Ehrenring für Willi Hecker

Unser Ortsheimatpfleger Willi Hecker wurde in der Ratssitzung am 3. Juli 2017 von Bürgermeister Dr. Thomas Schöne mit dem Ehrenring der Stadt Warstein ausgezeichnet. Sein Engagement und seinen zahlreichen Verdienste für die Heimatpflege werden damit auch über unser Kirchspiel hinaus durch den Rat der Stadt Warstein mit dieser hohen Auszeichnung gewürdigt.

Wir gratulieren Willi Hecker herzlich zur Auszeichnung mit dem Ehrenring der Stadt Warstein.

Pressebericht Warsteiner Anzeiger vom 04.07.2017

Bildarchiv aktuell

 

Bild 0056: Wannetal und Scharpenseel von den Berggärten aus / Der Narrenberg ist gerade wieder aufgeforstet; Kahlschlag durch die Engländer nach dem II. Weltkrieg.