Der Arbeitskreis für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim/Möhne

in unserem Ort betreut die zum Kirchspiel Mülheim gehörenden Ortschaften Mülheim / Sichtigvor / Waldhausen / Taubeneiche / Echelnpöten

News

LEADER-Projekt Erschließung des Loermunds in Sichtigvor

Der Bergsporn Loermund (Kreuzberg/ Kalvarienberg) in Sichtigvor soll touristisch erschlossen werden. Eine Ringwallanlage aus vorgeschichtlicher Zeit und eine ca. 150 Jahre alte Kreuzweganlage mit einer Kapelle sind attraktive touristische Ziele.

Die derzeitige Situation soll dadurch verbessert werden, dass Fußgänger und Radfahrer das touristische Ziel leichter erkennen können. Auch für sehbehinderte Menschen soll der besondere Ort „Kreuzberg/Kalvarienberg“ erlebbar gemacht werden.

Hierzu soll ein Bronzemodell des Loermund mit der Wallanlage an der Fahrradtrasse aufgestellt werden. Hinweisschilder mit erläuternden Informationen sollen von der Fahrradtrasse bis zur Kreuzbergkapelle aufgestellt werden. Die Hinweisschilder sind mit einem QR-Code versehen, mit dem man weitere Informationen und Bilder über ein Smartphone abrufen kann. Der Waldweg soll mit einer neuen Deckschicht zur Verbesserung der Begehbarkeit erneuert werden. Am Anfang des Waldweges soll ein Fahrradständer aufgestellt werden. Auf der Fläche vor der Kapelle wird ein Platz zum Verweilen mit Tisch und Bänken erstellt. Die Sitzgruppe soll an den westlichen Rand des Kapellenvorplatzes gerückt werden. Von hier aus wird dem Besucher eine freie Sicht ins westliche Möhnetal ermöglicht. Das vorhandene Marmorkreuz soll eine neue gepflasterte Einfassung erhalten. Die Wallburganlage soll über Naturpfade erlebbar gemacht werden.

Die Maßnahme wird im Rahmen eines LEADER-Projektes gefördert. Ein verbleibender Eigenanteil soll durch handwerkliche Eigenleistungen und Spenden aufgebracht werden. Bei den Spenden wird unter anderem das Crowdfunding Angebot der Volksbank Hellweg e.G. genutzt, bei dem für jede eingehende Spende ein weiterer Zuschuss von fünf Euro aufgestockt wird. Die Aktion ist am 04.05.2019 sehr erfolgreich mit einem Spendenvolumen von 8.836 € abgeschlossen worden.

Die ersten sichtbaren Maßnahmen konnten bereits am Vorplatz der Kreuzbergkapelle durch die Mitglieder der Kapellenkommision der Schützenbruderschaft St. Georg Sichtigvor erfolgreich ausgeführt werden. (siehe Pressebericht Warsteiner Anzeiger vom 16.05.2019)

Träger dieses Projektes ist der Vereinsring Mülheim-Sichtigvor-Waldhausen in Kooperation mit der Kapellenkommission der Schützenbruderschaft St. Georg Sichtigvor, der Kirchengemeinde St. Margaretha Mülheim und dem Arbeitskreis für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim/Möhne.

Pressebericht Warsteiner Anzeiger vom 04.02.2019

Stammtisch

Zum nächsten Stammtisch am 3. Juni 2019 ab 19:30 Uhr im Gasthof Schmidt sind alle interessierten Heimatfreunde herzlich eingeladen.

Gedenkstein für Albert Wrede am Waldrand des Erlenbruch

Erneuerung der Gedenkstätte Albert Wrede

Am 3. April 1921 kam der junge Sichtigvorer Albert Wrede im Alter von 21 Jahren auf tragische Weise ums Leben. Ein Jagdpächter hielt Albert Wrede für einen Wilddieb und schoss ihn an, welcher darauf hin im Bereich des Erlenbruchs in Sichtigvor verblutete. Die Bürger des Ortes waren darüber sehr aufgebracht und nur durch die Polizei konnte der Jagdpächter damals geschützt werden.
Die Familie des Verstorbenen stellte zur Erinnerung ein Gedenkkreuz mit der Inschrift „Wo unbegrenzte Menschenwut vernichtete mein junges Blut, da bleib o Wanderer eine Weile und bet für mich, wenn auch in Eile“ auf.
Dieses Holzkreuz wurde zuletzt in den 1980er Jahren erneuert und fiel Anfang des Jahres 2018 dem Sturm „Friedericke“ zum Opfer.
Die Gedenkstätte von Albert Wrede ist ein Zeugnis der Heimatgeschichte des Kirchspiels Mülheim Möhne und soll auch in Zukunft erhalten belieben.
Damit die Gedenkstätte nachhaltig erhalten bleibt, ist anstelle eines Holzkreuzes ein Gedenkstein durch den Steinmetzmeister Hubert Geisthoff angefertigt und aufgestellt worden. Die Schriftfarbe wird noch zur besseren Lesbarkeit angepasst.
Die Kosten für den neuen Gedenkstein konnte über das neue Heimatförderungsprogramm des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW finanziert werden, welches dem Heimatverein im November einen Heimat-Scheck übergab.

Albert-Friedrich Grüne hat die Geschichte von Albert Wrede aufgeschieben und im Woll-Magazin, Ausgabe Sommer 2018 veröffentlicht.

Bustour 2018 nach Bonn

Die Römer am Rhein, der Barock des Clemens August von Bayern und der Naturpark Siebengebirge: Unter diesem Motto erlebten 44 Reisefreudige des Arbeitskreises für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim am 17. und 18. August 2018 eine Bustour nach Bonn. Schwerpunkt der Informationen aber war die Geschichte der Bundesrepublik, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs ihren Anfang nahm. Deshalb gehörte ein Besuch des „Haus der Geschichte“ mit zum Pflichtprogramm. Alle Teilnehmer der Reise haben mindestens einen Teil dieser Geschichte erlebt. Das Wiedererkennen von Situationen und Alltagsgegenständen aus der jüngeren Vergangenheit machte den besonderen Reiz beim Rundgang durch die Ausstellung aus. Bei strahlendem Sommerwetter konnte man am Nachmittag das urige Ambiente der Altstadt-Biergärten genießen. Die Straßen und Gassen waren von vielen Touristen belebt. Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit einer Stadtrundfahrt in Begleitung eines Stadtführers. Bonns römische Ursprünge, ihre Entwicklung zur bevorzugten Wohnstadt im 19. und 20. Jahrhundert und schließlich die Entstehung des Regierungsviertels nach 1945 wurden erläutert. Die Fahrt ins rechtsrheinische Siebengebirge hatte den Petersberg zum Ziel. Auch hier wurde Nachkriegsgeschichte geschrieben als das Petersberg-Hotel den Besatzungsmächten zunächst als Sitz der „Alliierten Hohen Kommission“ diente. Später nutzte es die Bundesregierung mit Unterbrechungen als Gästehaus. Man genoss einen wunderbaren Blick über das Rheintal mit Königswinter, Bad Godesberg und Bonn bis hin zu den Ausläufern der Eifel. Auf der Weiterfahrt durchs „Bergische“ wurde an der ehemaligen Zisterzienserabtei Heisterbach ein Halt eingelegt. Die Rückfahrt führte zu den inzwischen einer anderen Nutzung gewidmeten Regierungsgebäuden, dem „Langen Eugen“, dem „Wasserwerk“ und dem Bundeshaus. Der Reisebegleiter verstand es, die Bedeutung und die Brisanz einiger politischer Entscheidungen, die hier getroffen wurden, zu vermitteln. Zu Fuß ging es dann vorbei am Adenauer Denkmal, am Palais Schaumburg, und an der Villa Hammerschmidt zum Museum Alexander Koenig. In diesem Haus traf sich 1948 zum Auftakt seiner Arbeit der Parlamentarische Rat, um die Grundzüge der deutschen Demokratie festzulegen. Hier befand sich das erste Dienstzimmer des Bundeskanzlers Konrad Adenauer.

Radtour 2018 von Soest nach Werl

Bei bestem Radfahrwetter startete am Sonntag, 1. Juli 2018 die jährliche Radtour des Arbeitskreises für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim/Möhne unter Leitung von Peter Marx von Soest in die Wallfahrtstadt Werl. Von der Stadthalle in Soest führte der Weg durch die sommerliche Soester Börde nach Werl, wo die Gruppe von einem Stadtführer erwartet wurde. Hier gab es Informationen zu der Historie sowie der heutigen Stadt Werl. Nach einer Mittagsrast am Werler Marktplatz führte die Route zurück über Ostönnen mit reichlich Gegenwind zurück nach Soest.

Abendwanderung 2018

Zu einer Abendwanderung mit Ortsheimatpfleger Willi Hecker fanden sich am 15. Juni 2018 etwa 20 Heimatfreunde ein. Die zweistündige Exkursion begann am „Alten Bahnhof“ in Sichtigvor, wo die geologische Entstehung des Schwemmkegels des Wannetals erläutert wurde. Aus dem angeschwemmten Lehm wurden schon vor jahrhunderten Ziegel hergestellt; aus dem lateinischen Wort „tegula“ für Ziegel ist heute noch der Name „Teiplaß“ für den 1656 gegründeten Ort Sichtigvor herzuleiten. Der weitere Weg führte an der Ostseite des Tals zu „Tüllmanns Wiese“, deren Pflanzenvielfallt mittlerweile besonders geschützt ist.

Sonstiges

Windpark

Regionalplan Arnsberg – Entwurf Teilplan Energie – Verfahren eingestellt – 06.07.2017

Information der Fraktionen des Regionalrates vom 02.05.2017

Pressebericht der Westfalenpost vom 09.12.2016 über die Sitzung des Regionalrat Arnsberg

Der Vorstand unseres Heimatvereins hat auf einer Vorstandsitzung entschieden, sich dem Protest der Heimatvereine im Kreis Soest gegen die Nutzung von großen geschlossenen Waldgebieten für Windkraftanlagen und für den uneingeschränkten Schutz des Arnsberger Waldes anzuschließen. Ein entsprechendes Protestschreiben der Heimatvereine im Kreis Soest wird auf der Sitzung des Regionalrat Arnsberg am 8. Dezember 2016 übergeben. Der Regionalrat entscheidet im sachlichen Teilplan Energie über die Vorrangzonen für Windkraftanlagen in Südwestfalen. Weitere Informationen haben wir unter dem Menüpunkt „Links – Windpark“ zusammengestellt.

Ehrenamtspreis an Helmut Fröhlich

Foto: Mathias Keller/Kreis Soest

Helmut Fröhlich hat am 3. Dezember 2018 den Ehrenamtspreis 2018 „Wir in der Zukunft- Ehrenamt 4.0“ des Kreis Soest durch die Landrätin Eva Irrgang verliehen bekommen.

Unser verdienter Heimatfreund Helmut Fröhlich leitet und organisiert seit einigen Jahren die Umgestaltung der Wallburg auf dem Loermund, um diese historische Stätte auch für Sehbehinderte erlebbar zu machen. Mit Hilfe von QR-Code, Smartphone, Hörbildern, Brailkarte und Tast-Bronzemodell soll der breiten Bevölkerung und auch sehbehinderten Menschen ein bildlicher Eindruck der Umgebung vermittelt werden. Das Projekt wird durch das LEADER-Programm gefördert.

Wir gratulieren Helmut Fröhlich herzlich zum Ehrenamtspreis 2018 des Kreis Soest.

Pressebericht Warsteiner Anzeiger vom 04.12.2018

Ehrenring für Willi Hecker

Unser Ortsheimatpfleger Willi Hecker wurde in der Ratssitzung am 3. Juli 2017 von Bürgermeister Dr. Thomas Schöne mit dem Ehrenring der Stadt Warstein ausgezeichnet. Sein Engagement und seinen zahlreichen Verdienste für die Heimatpflege werden damit auch über unser Kirchspiel hinaus durch den Rat der Stadt Warstein mit dieser hohen Auszeichnung gewürdigt.

Wir gratulieren Willi Hecker herzlich zur Auszeichnung mit dem Ehrenring der Stadt Warstein.

Pressebericht Warsteiner Anzeiger vom 04.07.2017

Bildarchiv aktuell

 

"Maiblasen" des Musikverein Sichtigvor auf dem Loermund am 30.4.2019